{"id":761,"date":"2021-01-28T19:25:49","date_gmt":"2021-01-28T18:25:49","guid":{"rendered":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/?page_id=761"},"modified":"2021-01-28T22:42:25","modified_gmt":"2021-01-28T21:42:25","slug":"phase-1-1010-ausgeschieden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/phase-1-1010-ausgeschieden\/","title":{"rendered":"Phase 1 &#8211; 1010 (ausgeschieden)"},"content":{"rendered":"<div class=\"su-row\"><div class=\"su-column su-column-size-1-2\"><div class=\"su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-775 zoooom\" src=\"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/PH1_1010-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"1810\" height=\"2560\" srcset=\"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/PH1_1010-scaled.jpg 1810w, https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/PH1_1010-212x300.jpg 212w, https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/PH1_1010-768x1086.jpg 768w, https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/PH1_1010-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/PH1_1010-1448x2048.jpg 1448w\" sizes=\"auto, (max-width: 1810px) 100vw, 1810px\" \/><\/p>\n<\/div><\/div> <div class=\"su-column su-column-size-1-2\"><div class=\"su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim\">\n<p>hochC Landschaftsarchitekten, Berlin<br \/>\nVerfasser: Claus Herrmann<br \/>\nMitarbeit: Gasper Habjanic, Luisa Balz, Pierre Bousquet, Johanna Rawald<\/p>\n<p>Jahn Mack &amp; Partner<br \/>\narchitektur &amp; stadtplanung, Berlin<br \/>\nVerfasser: Karsten Scheffer<br \/>\nMitarbeit: Gerlinde Mack, Marcel G\u00f6bel<\/p>\n<p><strong><u>Grundidee<\/u><\/strong><strong> &#8211; <\/strong>Das Entwurfskonzept basiert auf einer differenzierten Wege- und Freiraumhierarchie mit einem ikonografischen Loop und einer durch ihn logischen, intuitiv verst\u00e4ndlichen Separierung von Spitzen- und Freizeitsport. Das Sportforum soll ein echtes Forum f\u00fcr Leistungssportler und die sportreibende Stadtgesellschaft sein und f\u00fcr vielf\u00e4ltige Sportarten ideale Voraussetzungen bieten. Da der privat organisierte Freizeitsport den weitaus h\u00f6chsten Anteil der Sportaktivit\u00e4t in der Stadtbev\u00f6lkerung ausmacht und nach allen Forschungsergebnissen weiter an Bedeutung gewinnt, wird er auch attraktiv in die Freir\u00e4ume des Sportforums integriert. Daf\u00fcr soll das Gebiet f\u00fcr Alle einladender gestaltet sein. Der Loop, ein 1000m-Rundweg, markiert zugleich einen zentralen, gr\u00fcnen Raumkern mit \u00fcberwiegend \u00f6ffentlich nutzbaren Sport- und Aktivr\u00e4umen.<\/div><\/div> <\/div>\n<p><strong><u>Leistungssport <\/u><\/strong><strong>&#8211; <\/strong>Das Sportforum soll seiner Rolle als bedeutender Sportstandort gerecht werden und dahingehend weiterentwickelt werden. Der Leistungssport wird vom Freizeitsport getrennt und nicht beeintr\u00e4chtigt. Grundidee der Neugliederung ist die Clusterbildung der Sportarten, um unn\u00f6tige Wege zu vermeiden sowie ein m\u00f6glichst ungest\u00f6rter Ablauf von Abriss und Neubau in Phasen. Durch die Clusterung der Geb\u00e4ude nach ihren funktionalen Zusammenh\u00e4ngen, befinden sich die Sportarten jeweils an den Eing\u00e4ngen zum Gel\u00e4nde: Eissport im Osten, Leichtathletik im Norden, Olympia und Stadion im Westen. Die Funktionen der Sportarena werden abweichend von der Auslobung in drei Geb\u00e4uden untergebracht. Teil I. ist die Arena samt Nebenr\u00e4umen und in Sichtbeziehung dazu Teil II. die Dreifachsporthalle. Das geforderte Hotel wird mit dem Olympiast\u00fctzpunkt kombiniert, direkt am Haupteingang verortet und mit seinen 11-Geschossen zum Orientierungspunkt. Die gro\u00dfe Sporthalle bleibt dabei frei sichtbar. Die kleineren Geb\u00e4udek\u00f6rper lassen sich besser r\u00e4umlich einf\u00fcgen und schaffen attraktivere Freir\u00e4ume aus Fu\u00dfg\u00e4ngersicht, dem h\u00e4ufigsten Akteur am Standort. Das Parkhaus wird als modulares Geb\u00e4ude vorgeschlagen. Mit insgesamt vier Parketagen plus Parkdeck werden die geforderten 650 PKW-Stellpl\u00e4tze realisiert. Im Falle einer Reduktion des Autoverkehrs kann das Parkhaus entsprechend eines abnehmenden Bedarfs st\u00fcckweise r\u00fcckgebaut oder umgenutzt werden. Alternativ w\u00e4re die Realisierung der Stellpl\u00e4tze als Tiefgarage unterhalb des Eingangsplatzes und der Achse vom Eingang vorbei an Olympiast\u00fctzpunkt bis zur neuen Arena denkbar. Die Fahrradstellpl\u00e4tze werden dezentral verteilt.<\/p>\n<p><strong><u>Freizeitsport<\/u><\/strong><strong> &#8211; <\/strong>Der 3-7m breite Rundweg, der Loop, ist eine 1000m lange Laufbahn f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger, Skater und Radfahrer, die sowohl weichere als auch h\u00e4rtere Wegespuren anbietet. Sie kann von den Leistungssportlern genutzt werden kann, stellt aber vor allem dem Freizeitsport Angebote bereit. Der Loop verl\u00e4uft meist am Boden, hebt sich jedoch ab der Skatingbahn mit ca. 3-4% Steigung empor, steigt sukzessive an und schafft eine bespielbare, gr\u00fcne Topografie neben sich. An zwei Wege\u00fcberquerungen wird er zur aufgest\u00e4nderten Br\u00fccke und f\u00fchrt barrierefrei auf die Trib\u00fcne, die sowohl Richtung Spielfeld als auch zur gegen\u00fcberliegende Freizeitwiese gute Aussicht erm\u00f6glicht. Abk\u00fcrzungen, teilweise als Treppen, bieten regelm\u00e4\u00dfig Zugang zum Loop. Fl\u00e4chen f\u00fcr Trendsportarten wie z. B. Disc Golf und Calisthenics docken an; bei Wegegabeln k\u00f6nnen Strecken zu Pumptracks oder Parcours werden. Innerhalb des Loops gibt es Einrichtungen f\u00fcr organisierten Sport, aber auch teils offene, teils baumbestandene Rasenfl\u00e4chen. Der Rundlauf bietet bei Wunsch auch die Erschlie\u00dfung und Nutzbarmachung von Dachfl\u00e4chen an.<\/p>\n<p><strong><u>Phasen<\/u><\/strong><strong> &#8211; <\/strong>Die Geb\u00e4ude sind so angeordnet, dass die Realisierung in zwei Phasen ausgef\u00fchrt werden kann. Funktionen, die durchg\u00e4ngig zur Verf\u00fcgung stehen sollen, werden an Orten gebaut, die zum Zeitpunkt der ersten Phase frei sind, sodass ein ungest\u00f6rter \u00dcbergang m\u00f6glich ist. Kurzfristig realisiert werden die Dreifeld-Sporthalle, das Funktionsgeb\u00e4ude Fu\u00dfball, die Bogensportanlage, die Erweiterung Eisschnelllaufhalle, das Funktionsgeb\u00e4ude Leichtathletik und ggf. die Beachhandball-Halle. Daf\u00fcr werden die Traglufthalle, das Restaurant (Kopfbau von 7b), das Vereinshaus und Teile der Herberge abgerissen. Mittelfristig folgen dann der Olympiast\u00fctzpunkt mit Hotel, das Parkhaus, die Sportarena (I. Arena und Nebenr\u00e4ume), die Kita, die Ersatzspielst\u00e4tte Fu\u00dfball und die Fu\u00dfballpl\u00e4tze. Im Laufe der 2. Phase k\u00f6nnen dann der ehemalige Olympiast\u00fctzpunkt, der Rasenplatz 2 und das Stadiongeb\u00e4ude entfallen. Ist das alte Stadiongeb\u00e4ude r\u00fcckgebaut, wird schlie\u00dflich die Skatingbahn verlegt und die Arena (II. Dreifachsporthalle) realisiert. Der Loop entsteht sukzessive w\u00e4hrend beider Phasen und inkorporiert am Ende die neue Kursstrecke.<\/p>\n<p><strong><u>Orientierung und Verkehr<\/u><\/strong><strong> &#8211; <\/strong>Der Haupteingang bleibt weiterhin der Platz am Wei\u00dfenseer Weg. Dank Entfall der Stellpl\u00e4tze hier und durch die neue Position des Olympiast\u00fctzpunkts als st\u00e4dtebauliche Landmarke mit Hotelnutzung entsteht eine einmalige Eingangssituation und zusammen mit dem Denkmal das Tor zum Sportforum. Des weiteren wird der Eingang an der Steffenstr. gest\u00e4rkt. Die anderen Zug\u00e4nge sind diesen untergeordnet, aber gut an das innere Wegenetz angeschlossen. Der ruhende Verkehr wird im Binnenraum deutlich reduziert, die Fahrwege klarer strukturiert und als geteilter Verkehrsraum f\u00fcr Zulieferung, Fu\u00df- und Radverkehr gestaltet. Zielgerichtete Wege verbinden effektiv die Sportanlagen untereinander sowie nach au\u00dfen. Pl\u00e4tze fungieren an wichtigen Knotenpunkten als Gelenke und bieten zudem urbane Aufenthaltsm\u00f6glichkeiten in Verbindung mit Pavillons f\u00fcr Ticketschalter, Kioske, Ausleihstationen und zur Orientierung. Unabh\u00e4ngig davon liegt der Loop als eigenst\u00e4ndiges, aber wohl integriertes Element im Zentrum. Er bedient die freiwillige, spielerische Bewegung und Erkundung. Die Franz-Lesch-Str. wird teilweise verlegt und als Gr\u00fcner Hauptweg qualifiziert. Mit seinem gr\u00fcnen Charakter leitet der Weg zum Friedhof und Orankesee und sieht lediglich geringen Anlieferungs- sowie Kiss-and-Ride-Verkehr vor.<\/p>\n<p><strong><u>Geh\u00f6lzkonzept<\/u><\/strong><strong> &#8211; <\/strong>Neben Geb\u00e4uden und Wegen tr\u00e4gt auch die gezielte Baumsetzung zur besseren Orientierung bei. Drei raumwirksame Geh\u00f6lztypologien schaffen individuelle Raumerlebnisse, bieten Schatten und kleinr\u00e4umliche, gesch\u00fctzte Aufenthaltsorte: Alleen st\u00e4rken die direkten Wegeverbindungen und sind je nach Bedeutung doppel- oder einreihig. Lockere Baumgruppen bilden einen park\u00e4hnlichen inneren Bereich, w\u00e4hrend Solit\u00e4rb\u00e4ume auf den urbanen Pl\u00e4tzen zu finden sind. Au\u00dferhalb des Loops werden Vegetationsfl\u00e4chen als Wiesen- und niedrige Strauchfl\u00e4chen geplant, die pflegeextensiv, stadtklimaresistent und insektenfreundlich sind.<\/p>\n<p><strong><u>Klimaanpassung und Regenwassermanagement<\/u><\/strong><strong> &#8211; <\/strong>Die Pflanzung m\u00f6glichst vieler B\u00e4ume wirkt sich positiv auf das Mikroklima aus. Die Wege- und Ausstattungsmaterialien werden im Sinne eines zukunftsf\u00e4higen und nachhaltigen Sportzentrums gew\u00e4hlt. Das Pflaster ist soweit m\u00f6glich wasserdurchl\u00e4ssig und unn\u00f6tige Versiegelung wird vermieden. Entw\u00e4sserungsmulden und Verdunstungsbeete werden optisch integriert, bepflanzt und dienen lokaler Versickerung und Verdunstung. Auch f\u00fcr die Dachfl\u00e4chen werden innovative Strategien f\u00fcr das Regenwassermanagement realisiert. D\u00e4cher sollen mindestens extensiv begr\u00fcnt werden. <strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit<\/u><\/strong><strong> &#8211; <\/strong>Die Realisierung in Phasen erm\u00f6glicht eine Nutzung des Gel\u00e4ndes und seiner Einrichtungen bei fortlaufendem Betrieb. Die Aufteilung der Sportarena erlaubt eine Umsetzung in mehreren Bauabschnitten. Die sukzessive Umsetzung erm\u00f6glicht au\u00dferdem eine regelm\u00e4\u00dfige \u00dcberpr\u00fcfung der Wirtschaftlichkeit. Die Trennung der verschiedenen Sportarten in Cluster wird langfristig einen wirtschaftlichen Betrieb der gesamten Anlage sicherstellen. Die Sportangebote im Forum erh\u00f6hen sich enorm; es wird dadurch wesentlich wirtschaftlicher genutzt. Die Unterhaltung wurde bisher auf gleicher Fl\u00e4che f\u00fcr deutlich weniger Nutzer durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong><u>Ideenteil Friedhof<\/u><\/strong><strong> &#8211; <\/strong>Die naturnahe, sehr baumgepr\u00e4gte Atmosph\u00e4re des Friedhofs wird als herausragende Qualit\u00e4t im Kontrast zum nutzungsintensiven Sportforum gesehen und soll nur behutsam entwickelt werden. Die Mauer wird an der Schnittstelle SLZB\/\/Sportforum\/\/Friedhof entfernt und eingeladen, einzutreten. Die bestehende Struktur des Alleequartierfriedhof wird f\u00fcr die Wege genutzt und erschlie\u00dft den Friedhofspark. Dabei werden gr\u00f6\u00dfere B\u00e4ume erhalten und nur Str\u00e4ucher und Baumaufwuchs entfernt, um wieder Durchl\u00e4ssigkeit f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger zu erm\u00f6glichen. In welcher Intensit\u00e4t das Naturerlebnis inszeniert werden soll, wird sich in der Durcharbeitung zeigen.<\/p>\n<p><strong><u>Ideenteil Schul- und Leistungssportzentrum<\/u><\/strong><strong> \u2013 <\/strong>Ein Internatsbau wird der Form und Gr\u00f6\u00dfe der bestehenden Unterk\u00fcnften entsprechend auf dem SLZB erg\u00e4nzt. Des weiteren werden erg\u00e4nzt eine 2-3-Feld-Turnhalle, ein Sportfeld (Abmessungen wie 17b) und ein Pavillon f\u00fcr die Nahversorgung angelehnt an die Angebote im Realisierungsteil.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-761","page","type-page","status-publish","hentry","comments-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/761","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=761"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/761\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":783,"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/761\/revisions\/783"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=761"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}