{"id":825,"date":"2021-01-28T22:48:41","date_gmt":"2021-01-28T21:48:41","guid":{"rendered":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/?page_id=825"},"modified":"2021-01-28T23:35:02","modified_gmt":"2021-01-28T22:35:02","slug":"phase-1-1004-ausgewaehlt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/phase-1-1004-ausgewaehlt\/","title":{"rendered":"Phase 1 &#8211; 1004 (ausgew\u00e4hlt)"},"content":{"rendered":"<div class=\"su-row\"><div class=\"su-column su-column-size-1-2\"><div class=\"su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-809 zoooom\" src=\"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/PH1_1004-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"1810\" height=\"2560\" srcset=\"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/PH1_1004-scaled.jpg 1810w, https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/PH1_1004-212x300.jpg 212w, https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/PH1_1004-768x1086.jpg 768w, https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/PH1_1004-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/PH1_1004-1448x2048.jpg 1448w\" sizes=\"auto, (max-width: 1810px) 100vw, 1810px\" \/><\/p>\n<\/div><\/div> <div class=\"su-column su-column-size-1-2\"><div class=\"su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim\">\n<p class=\"Bro\" style=\"margin-left: 0cm; text-align: left; text-indent: 0cm; tab-stops: 35.4pt;\" align=\"left\"><strong><span class=\"fett\">Stefan Tischer Landschaftsarchitekt, Berlin<br \/>\n<\/span><\/strong><span class=\"fett\"><span style=\"font-weight: normal;\">Verfasser: Stefan Tischer<br \/>\n<\/span><\/span><span class=\"fett\"><span style=\"font-weight: normal;\">Mitarbeit: Evelina Faliagka<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"Bro2\" style=\"margin-left: 0cm; text-align: left; tab-stops: 35.4pt;\" align=\"left\"><span class=\"fett\"><span style=\"font-weight: normal;\">\u00a0<\/span><\/span><span class=\"fett\"><span style=\"font-weight: normal;\"><strong>Architekturwerkstatt Jochen Karl, Schwanau<\/strong><br \/>\n<\/span><\/span><span class=\"fett\"><span style=\"font-weight: normal;\">Verfasser: Jochen Karl<br \/>\n<\/span><\/span><span class=\"fett\"><span style=\"font-weight: normal;\">Mitarbeit: Moritz Maria Karl<\/span><\/span><\/p>\n<h3>Einbindung im Stadtraum<\/h3>\n<p align=\"left\">Im Geflecht der Gr\u00fcnverbindungen von der Berliner Innenstadt bis zu den \u201eFaulen Seen\u201c und der offenen Landschaft bei Malchow soll das Sportforum ein unverwechselbarer, intensiv nutzbarer und trotzdem markanter und nachhaltiger, parkartiger Stadtbaustein werden, der sich von den umliegenden Gr\u00fcnr\u00e4umen, wie dem St. Andreas und St. Markus Friedhof oder dem Volkspark Prenzlauer Berg im Charakter unterscheidet, aber durch Alleen in das st\u00e4dtische Netzwerk eingebunden ist.<\/p>\n<\/div><\/div> <\/div>\n<p>Wesentliches Element ist die k\u00fcnftige Sportarena, die als Solit\u00e4r in Referenz an das urspr\u00fcngliche Konzept der 50er Jahre (von Walter Schmidt &amp; Scharlipp) ohne axiale Bez\u00fcge das Zentrum des Sportforums manifestiert, deren Neubau aber ein Landschaftsbauwerk (Topographie und dichte Baumpflanzung) \u201ein Berliner Tradition\u201c (Max-Schmeling-Halle, Velodrom, \u2026) sein soll.<\/p>\n<p>Die Erschlie\u00dfung und die Zug\u00e4nge vom Stadtraum aus werden durch dichte S\u00e4ulenpappelreihen weithin sichtbar unterstrichen, so dass sowohl vom \u00e4u\u00dferen Stadtraum wie vom Inneren des Sportforums die Eing\u00e4nge Orientierung schaffen. Neben diesen Zug\u00e4ngen soll der ruhende Verkehr unter lockerer Baumbepflanzung angeordnet werden (gro\u00dfteils bereits Bestand).<\/p>\n<h3>Identit\u00e4t und Charakteristik <\/h3>\n<p>Neben dem beschriebenen Orientierungssystem der linearen Pappelreihen und der lockeren, parkartigen Baumbepflanzung gibt es vielf\u00e4ltige Sichtbeziehungen, die die in den Park integrierten Geb\u00e4ude, vor allem aber die sportlichen Aktivit\u00e4ten erlebbar machen. Dagegen werden physisch ausgepr\u00e4gte, lineare Achsen sowohl baulich also auch durch Wege etc. ausgeschlossen. Die Neubauten sind neben und zwischen den denkmalgesch\u00fctzten Bestandbauten locker und ringartig um den baumbestandenen H\u00fcgel der neuen Sportarena gruppiert und werden als \u201eorganische Architektur\u201c in Leichtbauweise mit \u00f6kologischen Baustoffen (Holz und nachwachsende Rohstoffe) und nachhaltiger Betriebstechnik geplant, pr\u00e4gen sich vor allem aber durch eine organische, r\u00e4umliche Form aus, die mit der Landschaft in Dialog steht. Dem freien Bewegungskonzept ohne Axialbez\u00fcge, sondern mit \u201eBlicken\u201c, wie in einem Landschaftspark entspricht das Netz der Wege, die sich zuweilen platzartig aufweiten, teilweise auch baumbestanden sind und in verschiedenen Oberfl\u00e4chenmaterialien (davon ein Gro\u00dfteil versickerungsaktiv!) ausgepr\u00e4gt werden, ohne Nutzerhierarchisierungen zu zeigen. Die Fritz-Lesch-Stra\u00dfe mit der Aufwertung des Olympiast\u00fctzpunkts, einer Kindertagesst\u00e4tte und dem Neubau der Sportlerherberge mit Gastronomie wird dabei in das Netz einbezogen und hat eher Platz- und Parkcharakter, wirkt also nicht wie eine Stra\u00dfe. Der als Park nutzbare Teil des St. Andreas und Markus Friedhofs wird durch eine direktere Durchwegung zur besseren Anbindung des SLZB genutzt und vorrangig naturschutzfachlich entwickelt (gr\u00f6\u00dfere zusammenh\u00e4ngende Fl\u00e4chen f\u00fcr den Artenschutz, die im Sportforum nicht verwirklichbar sind).<\/p>\n<h3>Vegetation<\/h3>\n<p>Die Vegetation integriert den vorhandenen Baumbestand, wobei lineare Strukturen sich mittelfristig in lockere Baumgruppen integrieren. Neben den heimischen Arten, werden auch auf standortgerechte Arten, die dem Klimawechsel Rechnung tragen und den parkartigen Charakter unterstreichen gepflanzt. Dabei wird auf die Nachhaltigkeit in Nutzung und Pflege geachtet.<\/p>\n<h3>Regenwassernutzung und -versickerung<\/h3>\n<p>Wo eine Dachbegr\u00fcnung nicht m\u00f6glich oder \u00f6konomisch vertretbar ist, wird das anfallende Regenwasser in Zisternen gesammelt und f\u00fcr ein Brauchwassernetz und zur Bew\u00e4sserung der Gr\u00fcn- und Sportfl\u00e4chen genutzt. \u00dcberlaufbereiche und Wegeentw\u00e4sserungen werden in dezentralen Mulden gesammelt und versickert, die als wechselfeuchte Bereiche das erlebbare Spektrum der Vegetation bereichern und mit Aufenthalts- und Spielfl\u00e4chen im Wegenetz verbunden werden. Diese dezentrale und punktuelle \u201enegative\u201c Topographie steht im Dialog zur markanten \u201epositiven\u201c Topographie der neuen Sportarena.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-825","page","type-page","status-publish","hentry","comments-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/825","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=825"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/825\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":886,"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/825\/revisions\/886"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wb-sfb.machleidt.info\/ausstellung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=825"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}